„Mit Poesie durch Pandemie“ – Wochenrückblick

    von Oliver Bruskolini

    Vor einer Woche fiel der Startschuss für die Initiative „Mit Poesie durch Pandemie“. Am vergangenen Montag wurde der erste Beitrag auf der gleichnamigen Facebookpräsenz veröffentlicht. Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

    Geprägt war die erste Woche durch eine enorme Heterogenität der Gedichte und der vorgestellten Initiativen aus Kultur, Wirtschaft und Sozialem. Den Anfang machte die Mülheimer Dichterin Helga Loddeke, die ihr Gedicht der Mülheimer Lesebühne widmete.

    Jakob Leiner widmete sein Gedicht am zweiten Tag den Kleinverlagen und der Musiker-Nothilfe. An Tag Drei widmete Manfred Wrobel seinen Beitrag der Mülheimer Geigerin Zsuzsa Debre.

    Am vierten Tag wies Marlies Blauth aus Meerbusch mit ihrem Gedicht auf die Galerie Judith Dielämmer und die Arbeit der Literaturzeitschrift K-Literatur hin. Auf die Edition Keiper verwies Hermine Arnold mit ihrem Gedicht am fünften Tag. Den Abschluss der lyrischen Woche bildete Kurt Guske mit seinem Gedicht, das sich bei allen Freunden der Initiative bedankte und auf einen Aufruf des DRK aufmerksam machte.

    Der heutige Sonntag steht im Zeichen der Musik. Der Regensburger Musiker Chris P. und die Wahl-Frankfurterin Anna W. von Huber interpretierten die sechs genannten Gedichte der AutorInnen musikalisch und widmeten ihre Vertonungen den Initiativen Musicians without borders und Playing for change.

    Es hat sich im Zuge des Vorhabens schnell herausgestellt, dass eine Idee noch lange kein Projekt ist. Schon nach 24 Stunden wurde die Verwaltung und Ordnung unübersichtlich. Mittlerweile hat sich aber ein kleines Organisationsteam herausgebildet. Anna W. von Huber kümmert sich um den musikalischen Bereich, Jakob Leiner organisiert das Layout und die Überarbeitung der Beiträge. Meine Aufgabe, denke ich, ist die Kommunikation mit den beteiligten AutorInnen und die PR-Arbeit.

    Denn besonders gefreut hat uns nicht nur die starke Mitarbeit der dem Projekt verbundenen LyrikerInnen, sondern auch, dass es in Mülheim an der Ruhr und in Meerbusch ein Feedback aus der regionalen Presse gab.

    Wir merken bei der Organisation täglich, dass es noch Optimierungsbedarf gibt, auch in unseren Abläufen. Für uns alle ist es das erste Mal, dass wir ein solches Vorhaben in die Tat umsetzen und bisher, denken wir, läuft es ganz ordentlich. Bis Ostern wollen wir das Konzept ein wenig umstrukturieren und wir freuen uns, dass alle Beteiligten so viel Geduld mit uns haben.

    Weiterhin freuen wir uns über jede Unterstützung, ob passiver oder aktiver Form. Bis dahin aber erstmal ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.

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    Ein Gedanke zu „„Mit Poesie durch Pandemie“ – Wochenrückblick“

    1. Hallo, ich finde, ihr macht das großartig und stellt mal euer Licht nicht unter den Scheffel 🙂
      Und für uns Leser & Autoren seid ihr eine wunderbare Unterstützung, um unsere Werke öffentlich zu machen.

      Das zusätzlich auch noch die Presse in Mülheim so rege war, finde ich wirklich fantastisch!
      Vielen Dank!

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