KOHLESTAUB – Ausstellung von Marlies Blauth, 1. September – 8. November, galerie: balou in Dortmund

    Dass das Ruhrgebiet ein Ort der Kultur ist, ist nicht erst seit dem Titel als Europäische Kulturhauptstadt 2010 bekannt. Den Zuschlag erhielt die Region damals vor allem aufgrund der weltweit einzigartigen Zechenkultur, der allgegenwärtigen Bergbautradition, die sich immer wieder im kulturellen Schaffen der regionalen Künstler widerspiegelt.

    Auch unsere Autorin Marlies Blauth greift auf diese Inspirationsquelle zurück:

    Vor kurzem wurde die allerletzte Zeche im Ruhrgebiet endgültig geschlossen, die Ruhrkohle ist Geschichte geworden. Kohlenstaub und Ruß waren in meiner Dortmunder Kindheit allgegenwärtig: Er klebte an den Fenstern, setzte sich auf die Wäsche, die Hauswände waren alle staubig geschwärzt (Marlies Blauth).

    In ihrer Ausstellung KOHLESTAUB setzt sie sich mit dieser Zeit auseinander. Mit ihren Kohlezeichnungen fängt sie die Atmosphäre der produktiven Förderzeit im Ruhrgebiet ein und macht sie den Betrachtern zugänglich. Zwischen dem 1. September und dem 8. November 2019 wird die Ausstellung in der Dortmunder galerie: balou zu sehen sein.

    Am 1. September findet ab 11:00 Uhr die Vernissage statt. Eingeführt wird die Ausstellung Dr. Rudolf Preuss, für die musikalische Begleitung sorgt Jonas Planken. Am 13. Oktober wird es auch für Literaturbegeisterte interessant, denn die Künstlerin und Autorin wird sich ab 18:00 Uhr in einer Lesung unter dem Motto „… nicht alles war schwarz“ lyrisch und kurzprosaisch mit ihrer Kindheit im Ruhrgebiet auseinandersetzen.

    Den Kunst- und Kulturinteressierten möchten wir an dieser Stelle schon einen kleinen Vorgeschmack bieten:

    ©Marlies Blauth
    © Marlies Blauth
    ©Marlies Blauth

     

    Die wichtigsten Informationen noch einmal im Überblick:

    Ausstellung: KOHLESTAUB

    Dauer: 1. September bis 8. November 2019

    galerie: balou, Oberdorfstr. 23, 44309 Dortmund

    Lesung „… nicht alles war schwarz“ am 13. Oktober, 18:00 Uhr

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