26. Februar – 19. März: Das erste Main.Lit lockt nach Mainfranken

    von Oliver Bruskolini

    Zwischen dem 26. Februar und dem 19. März findet im bayrischen Mainfranken, genauer gesagt in und um Würzburg, das erste Mainfränkische Literaturfestival statt. Dabei wird es mehr als 25 Veranstaltungen an 18 verschiedenen Orten geben, die ein breites Interessens- und Altersspektrum ansprechen.

    Das abwechslungsreiche Programm umfasst AutorInnen der deutschen Literatur- und Kinderbuchszene so wie musikalische Events. Zu den prominenteren Namen zählen etwa Thomas Pletzinger – The Great Nowitzki (Kiepenheuer & Witsch), Axel Hacke – Wozu wir da sind (Kunstmann), Gregor Gysi – Ein Leben ist zu wenig (Aufbau), Ulrike Sosnitza – Sternenblütenträume (Heyne), Hajo Seppelt – Feinde des Sports (Econ) und Sebastian Fitzek – Das Geschenk (Knaur).

    Mit Dunja Hayali – Haymatland (Ullstein), Necla Kelek – Die unheimliche Familie (Droemer) und Ben Salomo – Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens (Europa) wird ein kleiner Fokus des Festivals auf Ausgrenzungserfahrungen und Unterdrückungsmechanismen gerichtet.

    Abgerundet wird das Main.Lit durch ein eintrittsfreies Kinder- und Jugendprogramm. Paul Maar, Wieland Freund, Christian Seltmann, Jürgen Banscherus, Martin Schäuble und Erhard Dietl sollen Sorge dafür tragen, dass auch die jüngeren Gäste in ihrer Freude an Literatur bestärkt werden.

    Auch wenn das Mainfränkische Literaturfestival in diesem Frühjahr debütiert, zeichnet sich jetzt schon das große Potenzial der Kulturveranstaltung ab. Die OrganisatorInnen haben es in jedem Fall geschafft, ein buntes Spektrum an namhaften AutorInnen, Themengebieten und Adressatengruppen zusammenzustellen. Eine Premiere, auf die wir gespannt sein dürfen.

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