2022 kann kommen (und tut das schon)

Einstimmung von Walther

Das noch junge Jahr 2022 startet, wie das Alte Jahr 2021 geendet hat: Durchwachsen. Die Pandemie geht uns langsam allen auf die Nerven. Der Streit um den Piks zerlegt Familien und zerstört Freundschaften. Die Vernunft gewinnt nicht immer.

Fremde Federn: Neue Reihen

Zugetextet.com entwickelt sich weiter. Das liegt in der Natur der Sache. Was sich nicht erneuert, stirbt. Geht ein wie eine Primel, deren Gießen man vergessen hat. Oder das Umtopfen.
Diesmal starten wir gleich doppelt. Beide Male geht es um lusitanische Literatur. Genauer gesagt um portugiesische und brasilianische. Das ist, bitte sehr, nicht das Gleiche. Dasselbe ist es schon gar nicht. In beiden Fällen wäre eine stärkere Rezeption im deutschsprachigen Raum sicherlich zu wünschen. Das gilt bestimmt auch umgekehrt. Aber da können wir weniger helfen. Lassen Sie sich überraschen!
Die laufenden Reihen sind etwas eingeschlafen. Ob es uns gelingt, die eine oder andere wieder anzuschieben? Das Jahr wird es zeigen. Man darf immer hoffen, sagt man. Hoffen wir. Und dann beginnen wir, etwas dafür zu tun. Hört sich das an wie ein guter Plan?

Die Redaktion braucht Verstärkung

Das hatten wir schon einmal berichtet. Das Ergebnis hat uns schier erschlagen. Wir kamen vor lauter Bewerbungen nicht mehr zum Luftholen. Eine Redaktionssitzung jagte die andere, um die richtigen Kolleginnen und Kollegen auszuwählen.
Hey, das stimmt doch gar nicht, Walther. Ich gebe es zu, liebe Mitstreiter. Ich habe maßlos übertrieben. Das Gegenteil ist leider richtig.
Aber: Wir haben ja noch unser wichtigstes Asset – neben unserer tollen Arbeit. Welches? Ganz einfach: Die Hoffnung. Wie schrieben wir oben: „Man darf immer hoffen, sagt man. Hoffen wir. Und dann beginnen wir, etwas dafür zu tun. Hört sich das an wie ein guter Plan?“
Wir freuen uns auf Massen an Bewerbungen unter redaktion.blogmag(at)zugetextet.com. Das (at) bitte durch @ ersetzen.

Lesungen

Lesungen. Ein sehr interessantes Thema. Hätten wir gerne, täten wir am liebsten. Wir hatten im letzten Jahr eine Lesung im Juli und eine Preisverleihung im Oktober. Und noch eine im November (die unseres Herausgebers, also meine, eine Buchvorstellung). Danach schloss unser Wohnzimmer pandemiebedingt vorläufig seine Pforten, im Wissen, dass keine Veranstaltung mehr akzeptabel besucht werden würde – im Verhältnis zum Aufwand. Nachvollziehbar.
Wir werden zwei Lesungen planen. Eine Ende Februar und eine Ende Juli. Die im Juli hat gute Chancen. Die im Februar minimale. Aber wir versuchen’s. Parallel werden wir unsere Aktion vom vergangenen Jahr mit einer Einlesung von Texten unter Youtube wiederholen. Jetzt heißt es vor allem eines: Hoffen.
Da war das was: „Man darf immer hoffen, sagt man. Hoffen wir. Und dann beginnen wir, etwas dafür zu tun. Hört sich das an wie ein guter Plan?“
Hier lautet der Plan: Impfen. Impfen. Und nochmals Impfen. Der Auftrag ist klar. Jeder schnappt sich einen Ungeimpften und macht sie oder ihn zu seinem/ihrem persönlichen Projekt. Nebeneffekt: Wir bekommen unser altes Leben wieder. Und die Kunst. Und das Feiern. Die Nähe. Die Umarmung. Das Küsschen auf die Backe geben. Das Händeschütteln.
Vom Präsenzunterricht, der Hochzeit und dem Jahrgangstreffen gar nicht zu reden. Oder eine Messe und einem Rockkonzert.

Unsere Losung für 2022

„Man darf immer hoffen, sagt man. Hoffen wir. Und dann beginnen wir, etwas dafür zu tun. Hört sich das an wie ein guter Plan?“

Überrascht?

Allen ein Gutes, Gesundes und Kreatives Jahr 2022!

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