Stein Bruch

    Gedicht von Niklas Götz

    Leise bröckelt
    Tränenmörtel
    Von verfallenen Fenstern
    Tief gebückt schmerzgebeugt
    Hockt der Turm in seinen Trümmern
    Erhob sich hoch höher zu Höherem
    Von dort herab
    Hundert Feuer
    Verbrannten dein Gerüst
    Tausend Stürme
    Brachen dein Genick

    Graue Knochen goldene Kreuze
    Ertrinken in feuchtem Staub
    Nähren weichen Schimmel
    Brechen harten Stein
    Inschriften verstummen
    Stille Risse öffnen sich
    Heulendem Winddrang
    In roten Schutt
    Zerbrichst du
    In meinem Arm
    Zerfällst du

    Brauner Schlamm tränenfließend
    Erstarrt unter dem Fundament
    Schwere widersteht dem Flug
    Streben lassen Federn
    In rauem Wetter
    Tief im Innern versunken
    Bleibt Gestein unberührt
    Alte Ziegel
    Bauen ein neues Heim
    Bist du gebrochen
    So füge zusammen

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