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    Kommentar von Walther

    Das Projekt zugetextet.com gibt es eigentlich schon seit 2002. Es war eines der ersten Lyrikforen im Internet. Im Jahr 2008 starb die Forenintiatorin Ute Hallmann, ein großer Verlust. Sie hatte die URL bereits früher zurückgegeben. Sie ist seither durch mehrere Hände gegangen.

    Ich habe dort meine ersten poetischen Gehversuche unternommen. Es gibt sogar noch alte Downloads aus dieser Zeit. Es gibt also Reminiszenzen.

    Als es im Jahr 2015 nach dem Ausscheiden aus einem anderen Literaturzeitungsprojekt kam, bei dem ich 23 Ausgaben als Lyrikredakteur, Sponsor und Versandheinzelmann mitgewirkt habe, ergab sich die Notwendigkeit, neu zu beginnen. Ich erinnerte mich an die URL zugetextet.com, fand heraus, dass sie frei war, sicherte sie mir und wusste: Das ist es. Das  wird es.

    In der Tat, das hier ist es. zugetextet.com – Feuilleton für Poesie-Sprache-Streit-Kultur. Und es ist was geworden.

    Der erste Beitrag wurde am 19.08.2015 veröffentlicht. Heute sind es mit diesem Kommentar genau 1001 Beiträge. Ich fühle mich fast wie in 1001 Nacht.

    Es war nicht bei der Gründung vorstellbar, jemals so weit zu kommen. Inzwischen sind wir auf Twitter und auf Facebook aktiv. Wir haben auf openpetition eine Online Petition gestartet. Wir haben 6 Magazinausgaben und eine Erstausgabe hinter uns und die Doppelnummer 7/8 vor uns, wir haben mit der dahlemer verlagsanstalt 2 Bücher herausgegeben und ein eBook angefertigt. Wir haben inzwischen 8 Lesungen durchgeführt und werden im kommenden Jahr auf der Mainzer Minipresse ausstellen und per Ende des Jahres drei weitere Lesungen gemacht haben.

    Das kann sich sehen lassen.

    Und darauf darf man als Herausgeber und Redaktionsleiter auch mal stolz sein und Dankbarkeit empfinden. Den RedakteurInnen, die das Projekt begleitet haben und begleiten. Unserem Meisterkorrektor. Den AutorInnen und den LeserInnen. Und sich ein wenig auf die arthrtische Schulter klopfen. Finde ich.

     

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