Markus Virck

    1956 in Lübeck nahe der schönen Ostsee-Steilküste geboren und aufgewachsen, hat nach einer holperigen Schullaufbahn und dem Abitur an der Freien Universität Berlin im Hauptfach Germanistik, als Nebenfächer Publizistik und Theaterwissenschaft studiert und das Studium mit dem Magister Artium abgeschlossen. Die Magisterarbeit schrieb er über das dramatische Fragment „Die Malteser“ von Friedrich Schiller mit dem Untertitel „So kompliziert ist das Einfache“ aus dem Interesse an kreativen Prozessen.
    Während der Studienzeit hat er sich seinen Existenzunterhalt mit verschiedensten Jobs als Fahrer, Gartenarbeiter, Bohrtechniker, Bürokraft, Tischler und Datatypist verdient, sodann bekam er eine feste Anstellung als Korrektor und Layoutsetzer in einer Berliner Layoutsetzerei, später war er als Mediengestalter und Gesundheitsberater selbständig tätig.

    Während des Studiums wirkte er zeitweilig an dem Marionettentheater „Die blaue Perle“ unter der Leitung von Natalie Harder mit, produzierte zusammen mit Tilman Harte in dessen Berliner Figurenteater das Schattenspiel „Die Legende von der Christrose“ nach Selma Lagerlöf und produzierte dann selbst mit einigen Mitstreitern zwei eigene Schattenspiele, „Siddharta“ und „Der Froschkönig“.
    Seit seiner Erblindung 2002 ist er Erzähler und Liedermacher, absolvierte eine Erzähler- und Mediensprecher-Ausbildung, kreiert themenorientierte Programme für eigene Auftritte, schreibt und komponiert Lieder, Märchen und andere Texte, die bei seinen Aufführungen zu hören sind. Mit seinem Stück „Szenensalat“ hat er seine fragmentarischen Aufzeichnungen mit Theaterideen aufbereitet und erstmals dem Publikum in acht Szenen dargeboten.
    Bis auf ein Essay über das Feigenblatt als erstes Kleidungsstück und die Kleiderkultur in einem Programmheft für Ikebana, mündlich vorgetragene Kurzprosa, das „Szenario Hänsel und Gretel“, das Märchen „Der Märchenturm zu Babel“ hat er, der sich jetzt Marcantée, der blinde Barde nennt, nichts weiter schriftlich veröffentlicht, nur das, was jeder auf seiner Website www.creativekiss.com nachlesen kann.

    Veröffentlichungen:
    Essay Von wegen Dichter in zugetextet.com Ausgabe 6 / 2018 – Blog

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