31.05.2019 24 Uhr: Doppel-Ausschreibung „Welt retten“ / „Ruinen“ – Verlängert!!!

    Ausschreibung 1: Kurz mal die Welt retten (frei nach Tim Bendzko)

    Die Schöpfung ist in Gefahr. Die Welt ist in Unruhe. Der Friede ist bedroht. Die Freiheit ist auf dem Rückzug. Wenn wir die Nachrichten lesen oder sehen, dann könnte man schon die Hoffnung verlieren.
    Wenn das große Ganze in Schwierigkeiten gerät, ist die Zeit gekommen, dass jeder selbst das Schicksal aller in die Hand nimmt. Wir wollen über kleine Projekte erfahren, die Hoffnung machen, die zeigen, wie man die Welt kurz mal vor der eigenen Haustür anfangen zu retten kann. Geschichten und Gedichte über die Rettung von Naturreservaten, die Unterstützung Hilfsbedürftiger, von Hilfe in der Not, von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Familiensinn, Mitmenschlichkeit, Tier- und Naturschutz. Wichtig sind uns Lebensnähe, Originalität und die Bewältigung von Herausforderung, die dazu beitragen, dass unsere Zeit und unsere Welt ein bisschen lebens- und liebenswerter werden. Dabei wollen wir keine Trauerkloßtexte und keinen Defätismus lesen. Vielmehr wollen wir mit einem Lächeln Texte mit dem Betreff „Welt retten“ veröffentlichen, die uns und anderen zeigen, wie alles besser werden kann. Die besten Anleitungen zur Errettung der Welt finden ihren Platz im Magazin oder in unserem Blog.

    Ausschreibung 2: Ruinen, wohin das Auge reicht

    Diese Welt ist abbruchreif, Bilder zeigen es: Abgerissene Blümchentapete, einstige Familienidylle. Balkone halten sich mit letzter Kraft, Fenstersplitter spiegeln ein Stück Himmel. Aufgegebene Industriegebäude, einsame Schornsteinschlote, verlassene Häuser, entweihte Kirchen.
    Zerstörte Städte. Verlassene Dörfer. Gesprengte Kulturdenkmäler.
    Da pfeift der Wind so kalt. Einsamkeit und Schutz zugleich. Versteck und Spielplatz, tragischer Ort von Vergangenem, heiterer Nachmittag beim Streunen durch totes Gestein. Fotosession, Schnäppchenjagd. Graue Mauern verhindern den Blick nach innen. Zutritt verboten! Neugier – was da wohl passiert ist? Was ist die Geschichte dahinter? Ruinen, wir erwarten Geschichten über altes Gestein.
    Das Leben ist ruinös. Und der Sturm geht über alles hinweg: Als Fingerzeig Säulen, Pfeiler, Mauerreste.
    Wir freuen uns auf Ihre / Eure Geschichten und Gedichte mit dem Betreff „Ruinen“, die unseren Nachtschlaf vernichten und uns in Erinnerungen schwelgen lassen.  Besonders „ruinöse“ Texte finden ihren Platz in der Druckausgabe oder auf dem Blog.

    Einsendeschluss für beide Themen verlängert auf: 31.05.2019 24:00 Uhr

    Bitte beachten, dass für alle Ausschreibungen unsere Teilnahmebedingungen gelten, welche man hier nachlesen kann: http://www.zugetextet.com/?page_id=191.

    Bitte genau durchlesen und sich bitte danach ernsthaft und exakt daran halten:
    Diesmal können Autoren, da es sich de facto um zwei getrennte Ausschreibungen handelt, zwei getrennte Einsendungen mit einer eindeutigen Zuordnung/Bezeichnung einreichen, für die dann jeweils die Ausschreibungsbedingungen gelten (also 1 Geschichte und 3 Gedichte jeweils maximal; zwei Geschichten und mehr als drei Gedichte für das gleiche Thema werden nicht akzeptiert und führen dazu, dass die diesbezügliche Einsendung komplett ungültig ist).

    Die Redaktion freut sich auf zahlreiche Zusendungen unter redaktion.blogmag(at)zugetextet.com. Bitte im Email das (at) durch @ ersetzen!

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    14 Gedanken zu „31.05.2019 24 Uhr: Doppel-Ausschreibung „Welt retten“ / „Ruinen“ – Verlängert!!!“

    1. Sehr geehrte Damen und Herren!
      Ich möchte an Ihrer Ausschreibung gerne teilnehmen. Darf es sich auch um Burgruinen handeln?
      Ich möchte nachfragen, ob man Ihnen zur Ausschreibung 2 Ruinen die Texte auch mit einem
      Stick zusenden darf. Mein Arbeitscomputer ist aus Sicherheitsgründen nicht an das Internet
      angeschlossen. Mit freundlichen Grüßen Andreas Kircher

      1. Lieber Herr Kircher,
        Sie erhalten dazu eine Email. Prinzipiell nehmen wir aus Sicherheitsgründen keinen Stick und auch keine CD entgegen.
        Herzl. Gruß Ihre Redaktion zugetextet.com

      2. Sehr geehrter Herr Theis!

        Ich habe inzwischen eine Möglichkeit gefunden, wie ich auch über meinen Arbeits-
        computer e-mails versenden kann. Mich würde eine Teilnahme am Wettbewerb sehr
        interessieren, da ich gerade an einem Roman arbeite, der auf einer Burg spielt.
        Daher kann ich auch gut über eine Burgruine schreiben.
        Übrigens: Ich kenne Ihren Namen vom Bubenreuther Literaturwettbewerb. Sie können
        von mir dort gerne eine Kurzgeschichte zur Ausgabe 2018 lesen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Andreas

        1. Hallo, lieber Autor, Ihr Eintrag freut uns sehr. Wir freuen uns über jede Zusendung. Die Doppelausschreibung läuft bisher gut. Wir werden in Kürze weitere Ausschreibungen veröffentlichen. Herzl. Adventsgruß Die Redaktion

    2. Hallo
      Schön, dass sich jemand die Mühe macht, solche Ausschreibungen zu veranstalten, danke.

      Wenn ich mir die Arbeit mache, irgendwo einen Text oder ein Bild einzureichen, finde ich es immer gut, wenn ich eine Einsendungs-Bestätigung erhalte, es gibt einen Sicherheit und wirft auch ein gutes Licht auf den Veranstalter.

      Ich habe was zu Weltrettung und zu Ruinen eingesandt, aber keine Empfangsbestätigung erhalten,
      das habe ich einwenig vermisst, geht es anderen auch so?
      Sonnige Wintergrüsse von Cornelia A.J. Studer

      1. Liebe Autorin,

        wenn man solche Dinge tut wie zugetextet.com, braucht man eine dicke Seelenhaut. Zum einen steht klar in unseren Ausschreibungsbedingungen, daß wir nicht verpflichtet sind, den Eingang zu bestätigen. Das ist bei einer durchschnittlichen Einsenderzahl von ca. 200 und mehr auch eigentlich logisch. Kein Verlag der Welt bestätigt den Eingang einer Manuskripteinsendung. Keine Wettbewerbsausschreibungsstelle tut das. Es grenzt schlicht an eine Überforderung, das zu verlangen, vor allem wenn man das am Feierabend kostenfrei auf eigene Rechnung tut, also den Abmangel des Objekts selbst aus eigener Tasche trägt.

        Man könnte nun sagen, der obige Kommentar sei eine Unverschämtheit. Das könnte man durchaus. Aber da Weihnachten ist und wir alle in besinnlicher Stimmung, wollen wir das nicht tun. Wir wollen das dem Übereifer und der Unkenntnis der Kommentatorin zuordnen und den Kommentar daher verzeihen. Wir sind eben richtig großherzig.

        Allerdings möchten wir alle EinsenderInnen um zwei kleine Selbstverständlichkeiten bitten, die des guten Umgangs mit einander willen sehr hilfreich wären für den weiteren Ablauf des Projekts:
        (1) das Studium der Teilnahmebedingungen, die man hier findet: https://www.zugetextet.com/?page_id=191, bitte VOR der Einsendung.
        (2) die Geduld mit den arbeitsamen und fleißigen zugetexteten, die gerade ihr Ausgabe 6 komplett abarbeiten – das kann man dem Blog entnehmen, wo jetzt nach und nach die Texte und die dazugehörigen Autorenprofile für die dortige Veröffentlichung aufscheinen werden, der Beginn für diese Fleißarbeit beginnt genau heute. Das könnte man dann auch lesen, um zu verstehen, wie die Redaktion tickt. Könnte ja helfen. Und es könnte den Texten die Ehre erweisen, die sie verdient hätten. Von unserer Arbeit und unserem Herzblut wollen wir ja gar kein Aufhebens machen.

        Die Bestätigung kommt, weil sie wegen der sehr häufigen Unvollständigkeit der Einsendungen nötig ist und die Redaktion möglichst jeder/m ZusenderIn eine Chance auf erfolgreiche Teilnahme geben will. Aber sie kommt, wenn wir Zeit dazu haben, und zwar genau dann und keinen Augenblick vorher.

        Weihnachtliche Grüße

        Redaktion zugetextet.com

        1. Huch! :-O
          Lieber Walther.
          Wenn du den Impuls hast, jenen Beitrag schon als Unverschämtheit zu bezeichnen …
          Ich kann mir kaum einen höflicheren und vorsichtigeren Kommentar vorstellen, um seine Enttäuschung über eine nicht erhaltene Rückmeldung auszudrücken. Ja, vielleicht wurde der Kommentar aus Unwissenheit geschrieben, ja, vielleicht wurden die Ausschreibungsbedingungen nicht ordentlich gelesen, und ja, vielleicht möchte die Kommentatorin sogar etwas besserwisserisch belehren. Dennoch ist der Kommentar alles, aber nicht unverschämt 🙁
          Sachlich hast Du mit allem Sonstigen Recht. Sympathisch oder gar respektvoll ist Deine Antwort allerdings echt nicht. Tut mir leid, wenn dein Hinweis auf eure weihnachtliche Großherzigkeit zumindest bei mir als reiner Zynismus ankommt 🙁

          Dennoch nichts für ungut! Auch von mir einen herzlichen Dank für eure Arbeit und euer Engagement 🙂
          Peter aus dem Ruhrgebiet

          1. Guten Morgen und einen Guten Rutsch aus der Redaktion,

            werter Pit,

            Lesen ist Glücksache. Das gilt auch hier. Wenn wir den Kommentar für „unverschämt“ gehalten hätten, wäre er gar nicht freigegeben worden. Wir haben ihn als Dokument des heutigen Umgangs mit einander verstanden, wie er aus den Social Media in den Alltag herüberschwappt. Man ruft laut „Das ist aber ein ganz Böser, und der funktioniert nicht so, wie ich es will!“, und erhofft, daß die Erregungsgesellschaft darauf springt und unterstützt. Ergebnis heißt dann Shitstorm. Daher sei jedem geraten, sich nicht gleich „erregen“ zu lassen.

            Zynismus ist ein Zustand, den man erreicht hat, wenn man ein solches Projekt nicht mehr macht, weil einem diese Art von „Arbeitsbegleitung“ die Hutschnur platzen läßt. Sarkasmus trifft die Sache besser. Den braucht man dazu und auch die gelegentliche Freisetzung eines gelinden Stirnrunzelns. Wenn es im Wald zu laut geworden ist vor dauernden Hineinschreien, dringt der Krach nach draußen, er muß ja irgendwo hin, wenn er dort keinen Platz mehr hat und die Rehe bereits Ohropax in den Ohren haben und die Füchse sich die Pfoten auf die Ohren legen.

            In diesem Sinne Dank für den Dank. Wir machen selbstredend weiter, weil es uns Spaß macht, Literatur unbekannter und noch nicht so bekannter AutorInnen zu publizieren. Gelegentliche sarkastische Blitze sind einer der Nebeneffekte dieses Geschäfts, für das man eine ziemliche dicke Haut braucht, vor allem, wenn man dieses ohne Entlohnung in seiner Freizeit auf sich nimmt.

            Herzl. Gruß ins Ruhrgebiet

            Die Redaktion

            1. Vielen dank, Walther, für die schnelle Antwort.
              Ich bin ganz bei dir. Ich verstehe deinen Ärger über „den heutigen Umgang“ voll und ganz und bin selbst auch unglücklich darüber. Und ich bin sicher, dass du bzw. ihr viel Unschönes erlebt, weswegen ihr wahrlich eine dicke Haut braucht 🙂

              Ich hatte nur gehofft, deutlich machen zu können, dass eben jener Kommentar, speziell der, auf den wir beide uns hier beziehen, freundlich, höflich und zurückhaltend war und eben gerade kein Beispiel für besagten heutigen Umgang ist. Ich fürchte, das ist mir nicht gelungen, aber vielleicht steuert uns beide da einfach ein unterschiedliches Empfinden 🙂
              Viele Grüße Pit

            2. Moin Pit,
              wer in seinem Statement dazu aufruft, daß sich andere ebenfalls, und bitte öffentlich, beschweren sollen, der überschreitet die Grenze des guten Umgangs mit einander, zumal ersiees ja die Redaktionsemailadresse kennt, das also auch direkt und intern hätte machen. Wer so handelt, will maximalen Effekt durch maximalen Schaden erzeugen, ohne den Umweg, einfach mal freundlich nachzufragen. Sorry, da gibt es nichts mißzuverstehen. Das geht einfach gar nicht.
              Herzl. Gruß Die Redaktion

    3. Liebe PosterInnen und LeserInnen,
      inzwischen ist eine 3. Bestätigungsrunde versandt. Wir freuen uns saumäßig auf weitere Einsendungen, die uns alsbald zu einer 4. Bestätigungsrunde veranlassen.
      Der aktuelle Stand der Ausschreibung befindet sich hier: http://www.zugetextet.com/?p=3950
      Wir wünschen ein gesundes, gutes und kreatives Jahr 2019. Fragen und andere Bedeutsamkeiten bitte immer an das Redaktionspostfach emailen. Es wird alles bearbeitet.
      Herzl. Gruß Die Redaktion

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