„Mit Poesie durch Pandemie“ – Ein erfreuliches Zwischenfazit

    von Oliver Bruskolini

    Mit dem heutigen Tag endet die zweite Woche des „Mit Poesie durch Pandemie“-Projekts und mittlerweile lässt sich ein anständiges Zwischenfazit ziehen.

    Mittlerweile haben 339 LeserInnen die offizielle Facebookpräsenz abonniert. Damit ist es gelungen, eine – für ein literarisches Projekt – durchaus solide Basis zu schaffen. Natürlich schielen wir insgeheim auf die 500, aber wir sind jetzt schon sehr zufrieden mit dem Erreichten.

    Die Beiträge überschreiten aktuell in der Regel in den ersten 24 Stunden die 1000er-Marke in Bezug auf die erreichten Personen. Der Plan, die Beiträge zu streuen und somit kleine, krisengeschüttelte Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Sozialem einem größeren Radius sichtbar zu machen, scheint demnach aufzugehen. Hier gilt: je mehr die Beiträge unserer LyrikerInnen geteilt werden, umso größer wird die Reichweite und der Sinn des Projekts.

    In dieser Woche wurden Gedichte von Silke Burchartz (Aktion Lichtblicke), Timo Brandt (Diakonie Deutschland/Österreich), Anna W. von Huber (SpinnKultur e.V.),  Jennifer Klawitter/Jaana Redflower (Edition Paashaas), Gabriele Pluskota (Mülheimer Künstlerbund) und Barbara Gase (Kreuzberger Kiez-Geschäfte) veröffentlicht. Die musikalische Interpretation wurde wieder von Anna W. von Huber und Chris P. übernommen. Außerdem steuerten Renate Behr und Enno Kalisch musikalische Beiträge zum heutigen Beitrag bei. Die Widmungen galten der Stiftung „It’s for Kids“, dem Brighton Verlag und dem Regensburger Pianisten Daniel Maier.

    Es zeichnet sich eine hohe Heterogenität der LyrikerInnen und der eingereichten Gedichte ab – ein buntes Sammelsurium, das „Mit Poesie durch Pandemie“ ausmacht.

    Eine weitere Entwicklung, die uns sehr gefreut hat, ist, dass das öffentliche Interesse weiterhin besteht. Nicht nur, dass die Grundbasis des Projekts beständig wächst, auch das Regensburger Wochenblatt hat dem Projekt gleich zwei kleine Artikel gewidmet. Zudem hat Jakob Leiner aus dem Organisationsteam ein schönes Interview im Zuge des „FlowerNews“-Projekts der Autorin Jaana Redflower  geführt. Besonders erfreulich war auch die Listung unter den Lockdown-Projekten vom Literaturgebiet.Ruhr, einer Sparte, in der das größte Literaturnetzwerk des Ruhrgebiets kulturelle Empfehlungen während des Lockdowns sammelt.

    Nun schwebt eine entscheidende Frage über allen Beteiligten und LeserInnen: quo vadis? Irgendwann wird der Alltag wieder Einzug erhalten und spätestens dann ist es an der Zeit, das Projekt „Mit Poesie durch Pandemie“ auf Eis zu legen. Im Organisationsteam sind wir uns einig, dass die Facebookseite dann gelöscht wird. Aber so viel darf verraten sein: wir arbeiten schon an möglichen Lösungen für einen schönen Abschluss des Projekts.

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