Was ein Einsender bei zugetextet.com bitte beachten möge …

    Aus gegebenem Anlaß!

    Erstens: Die Höflichkeit kommt immer stärker unter die Räder. Die Zahl der Einsendungen, in denen an einer leeren Email nur eine Datei hängt, hat wieder stark zugenommen. Wir sind keine Textabladeplatz, wir sind Menschen.  Etwas mehr Respekt, bitte!

    Zweitens: Pseudonyme werden von uns berücksichtigt. Aus urheberrechtlichen Gründen müssen wir den Klarnamen der Autoren kennen. Ohne diesen kann es daher keine Veröffentlichung geben.

    Drittens: Wenn dann noch im Betreff der Bezug auf die Ausschreibung fehlt und trotz Bitte um Kennzeichnung nichts passiert, ist man draußen. Ergebnis: Am Einsendeschlußtag kurz Mitternacht den Sendeknopf betätigt, das Email traf um 0 Uhr ein, trotzdem umsonst. Das können man und frau vermeiden.

    Viertens: 25% der Einsendungen auf den letzten Drücker. Das heißt, der Hinweis auf die Ausschreibungsbedingungen, die sehr selten vor unserem Hinweis gelesen werden, aber sehr wichtig sind, erreicht diesen Einsender nicht mehr.

    Fünftens: Auch für den, der schreibt, gilt der Lehrsatz: Wer lesen kann, ist entscheidend im Vorteil. Also: Ausschreibungen haben nicht nur einen Titel, sie erläutern auch, was erwartet wird. Und: Teilnahmebedingungen sind dazu da, daß man sie liest und beachtet. Wer seine Einsendung nicht nach beidem ausrichtet, hat am Ende umsonst sein Hirn gemarert. Ein solches Tun ist wirklich absolut ineffizient: Durch diese (Nach-)Lässigkeit entstehen bis zu 10% Einsendungen, die durchs Raster fallen!

    Sechstens: Zu einer Einsendung gehören: Klarname, Adresse, Kurzbio- und -bibliographie. Eigentlich bare Selbstverständlichkeiten (s. Erstens, Zweitens und Drittens). Wer wissen will, wie unsere Autorenprofile aussehen, hätte sich eins ansehen können, z.B. hier: http://www.zugetextet.com/?cat=12 – was uns wieder zu Fünfstens zurückführt.

    Siebtens: Wir machen das, was wir tun, gerne. Es ist brotlos, kostet einen Batzen Geld, der durch den Verkauf nicht reinkommt, und verursacht einen Haufen Arbeit. Genauso wie die AutorInnen wollen wir das, wir tun, gut machen. Dazu brauchen wir Motivation und Ansporn, zu denen der Respekt vor unserem Engagement und wenigstens der Ausdruck von Dank nach Erhalt der Ausgabe oder das Erscheinen auf dem Blog gehören. Und wir brauchen Leser für unser Magazin. Wir sprechen aus Erfahrung, wenn wir uns den Hinweis gestatten, daß die Einsender größere Aussicht auf den Erfolg ihrer Einsendungen haben, die sich schon einmal intensiv wenigstens mit dem Blog beschäftigt haben. Wobei klar ist: Abonnenten werden nicht besser oder schlechter behandelt als jeder andere Einsender …

    Achtens: Wir bitten um Nachsicht, daß das Obiges mal deutlich gesagt werden mußte.

     

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    7 Gedanken zu „Was ein Einsender bei zugetextet.com bitte beachten möge …“

    1. Liebe Leute von „zugetextet“,
      zuerst Danke für die Information zum Eingang der Texte und dem weiteren Vorgang. Und nun ein kleiner Widerspruch zu oben. Obwohl ich auch zu den Späteinsendern gehöre, habe ich mir die „Teilnahmebedingungen für Ausschreibungen und sonstige Zusendungen“ durch gelesen und nichts zu Kurzbio gefunden. Ich wunderte mich zwar, weil die fast bei jeder Ausschreibung verlangt wird, empfand es dann als sehr angenehm, dass Ihr anscheinend nur nach dem Text geht……
      Liebe Grüße,
      R.

      1. Lieber A.D. Hüllstrung,
        wenn das Herz überlauft, braucht es ein Ventil.
        Herzl. Gruß Redaktion zugetextet.com

        Lieber Roswitha Perfahl,
        wir haben bewußt keinen Zwang zur Einreichung von Kurzbio- und -bibliographie. Aber es hilft besonders bei jungen AutorInnen, den Text richtig einzuordnen.
        Im Falle einer Veröffentlichung brauchen wir die erbetenen Informationen sowieso. Es ist eine Heidenarbeit, jeden Autor einzeln darum ersuchen zu müssen und das dann administrieren zu sollen. Bei beinahe 300 Zusendungen bringt uns das an die Grenze das Machbaren und darüber hinaus.
        Herzl. Gruß Redaktion zugetextet.com

        1. Liebe Menschen von „zugetextet“,
          Ich kannn Eure Beweggründe gut verstehen, würde jedoch trotzdem gern darauf hinweisen, dass besonders junge AutorInnen die „Gebräuchlichkeit“, eine Kurzbio etc. mitzusenden, ggf. noch nicht kennen und daher ein Hinweis bei den Teilnahmebedingungen vielleicht sinnvoll wäre; auch um eventuelle Aussortierungen ohne eine solche Heidenarbeit zu verhinden.
          Auch ich war erstaunt über den Punkt über Kurzbio etc. und hätte das gern berücksichtig, wäre mir das bewusst gewesen.
          Mit freundlichen Grüßen,

          1. Guten Morgen, Mondblume,
            die Teilnahmebedingungen sind das, was zählt. Der Rest dreht sich um das, was man früher einmal „Manieren“ und Höflichkeit genannt hat – oder Respekt, wie im Zeitalter des Anglizismus heißt. Es geht gar nicht, wenn man einfach ein leeres Email ohne Betreff mit Anhang um die Ohren gehauen bekommt – und das hat nichts mit dem Lebensalter zu tun.
            Das Einsenden der restl. Infos würde uns das Leben mächtig erleichtern – und die Bewertung gerade der jungen U18 AutorInnen fairer gestalten. Inzwischen haben wir fast 20% Zusendungen aus diesem Altersbereich. Wir haben im Magazin eine eigene Rubrik und vergeben ein Jahresabo an den besten Beitrag U18. Weil uns die Lebensläufe fehlen, können wir evtl. nicht alle Beiträge richtig zuordnen. Manchmal ist es ein Gebot der Klugheit, sich mit den Regeln auseinandersetzen, die für Ausschreibungen generell gelten: Klarname wegen Urheberrecht, Kurzbio, Adresse. Das muß nicht in den Teilnahmebedingungen stehen, da kann man durchaus selbst draufkommen.
            Und jetzt ist die Bitte ja online. Es gibt also keinen Grund mehr, nicht das Adäquate zu tun.
            Lieber Gruß
            Redaktion zugetextet.com

    2. Ich stimme euch total zu. Was ich allerdings nicht verstehe: Wenn euch jemand nicht einmal den Respekt und die Höflichkeit entgegenbringt, um eine nette Anrede oder eine Zeile zu schreiben, dann kann ich wirklich nicht nachvollziehen, wieso ihr diese Beiträge überhaupt annehmt. Ich meine, wenn heute jemand zu einem Vorstellungsgespräch geht und nicht grüßt, kann er sich auch gleich wieder verabschieden … (nur so ein Gedanke)

      1. Liebe Astrid,
        am Ende ist das eine Frage des Umgangs miteinander. Jedenfalls sind wir froh, daß man versteht, daß so etwas nicht geht. die, die es angegangen hätte, sahen sich bisher bis auf eine einzige Einsenderin, nicht befleißigt, etwas zu tun. Auch spannend, nicht wahr?
        Lieber Gruß
        Redaktion zugetextet.com

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